Die besten Fantasy Bücher aller Zeiten

Großartiger Lesespaß für Jung und Alt

Hi! Ich bin Søren. Ich lese viel (sehr viel!) und stecke hinter FBT.

Du liest gerne Fantasy und bist auf der Suche nach deinem nächsten Lieblingsbuch, oder du möchtest jemandem mit einem fantastischen Geschenk eine Freude machen? Hier bist du richtig! Bei FBT gibt es die Liste der absolut besten Fantasy-Werke, Bücher die man einfach gelesen haben muss!

Meine Empfehlungen bewahren dich davor, schlechte Bücher zu lesen. Nach hundertausenden von durchschmökerten Seiten kann ich mit Sicherheit sagen, welche Bücher zu den großen ihrer Art zählen und höchsten Ansprüchen an sprachliches Niveau, Plot- und Charakterentwicklung genügen.

Natürlich gibt es mehr als zehn wirklich gute Fantasy Bücher und Serien — deshalb arbeite ich daran, dir zu jedem Top 10 Buch noch weitere Empfehlungen zusammenzustellen. Stay tuned!

  1. Der Weg der Könige Die Sturmlichtchroniken

    The Way of Kings (The Stormlight Archive)

    Brandon Sanderson holt mit den Sturmlichtchroniken zum großen Wurf aus und setzt ganz nebenbei dem Genre der klassischen epischen Fantasy seinen Stempel auf. Der Weg der Könige ist der Auftakt einer faszinierenden Serie, die alles hat, was das Leserherz begehrt: eine exotische Welt, ein einzigartiges Magiesystem, bizarre Völker, epische Schlachten und brillant realisierte Charaktere.

    Mit Der Weg der Könige bestätigt sich wieder ein Mal, dass das Fantasy-Genre abseits von allen typischen Klischees ein fantastisches Leseerlebnis auf hohem literarischen Niveau bieten kann. Brandon Sanderson scheint mit jedem Buch noch besser zu werden, und liefert uns jetzt mit den Sturmlichtchroniken sein Lebenswerk ab. Die unglaublich facettenreichen Details der Welt von Roshar und ihrer Bewohner fesseln genauso wie das durch und durch glaubwürdige Verhalten der Protagonisten von der ersten Sekunde an. Geübte Fantasy-Leser werden nach wenigen Seiten merken, dass hier etwas ganz großartiges entsteht: eine Serie, die ohne Mühe neben George R.R. Martins Lied von Eis und Feuer stehen kann und auch ein würdiger Nachfolger vom Rad der Zeit für diese Dekade ist. Nicht ohne Zufall wurde Brandon Sanderson 2007 auserwählt, Robert Jordans episches Werk nach dessen Tod zu Ende zu führen.

    Typisch für Sanderson ist seine nonchalante Art, Schlüsselinformationen für imposante Wendungen bereits sehr früh in scheinbar trivialen Details zu verbergen. Beim zweiten Lesen erschließen sich vorher von irrelevant bis zufällig erscheinende Sätze in einem völlig neuen Kontext. Es ist ein Riesenspaß und neben den tiefen und nachvollziehbaren Einblicken in die Köpfe der Protagonisten eine der Säulen, die Sandersons Bücher so besonders machen.

    Solltest du Der Weg der Könige also lesen? Unbedingt. Vielleicht nicht als dein erstes Fantasy-Buch, denn der Umfang der Bücher und die Komplexität der Handlungsstränge könnten dann etwas zu viel sein. Aber kein echter Fantasy-Fan sollte an diesen Büchern vorbeigehen.

    Mein Tipp: lest euer aktuelles Buch zu Ende und nehmt euch dieses als nächstes vor. Ihr werdet es nicht bereuen!

    Schon alle gelesen? Dann könnten folgende Bücher was für dich sein:

    Bis der nächste Band der Sturmlichtchroniken erscheint, kann man sich die Zeit gut mit anderen Büchern von Brandon Sanderson vertreiben. Sein erster großer Erfolg Elantris beweist, dass eine gute Fantasy-Geschichte nicht unbedingt über 10 Bücher hinweg erzählt werden muss. Die Zutaten sind zu gleichen Teilen typisch High Fantasy und typisch Sanderson, aber trotzdem (oder gerade deshalb) packt einen die Story von Kronprinz Raoden und Prinzessin Sarene bis zur letzten Seite. Eine starke weibliche Protagonistin mit einem sympathischen männlichen Held an ihrer Seite ist auch der Kern von Sandersons Dreiteiler Die Nebelgeborenen. Wer Die Kinder des Nebels noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen – die düstere Welt des Letzten Reiches und Sandersons brillant realisiertes Magiesystem der Allomantie/Ferrochemie sind ein Muss für jeden Fan von klassischer High-Fantasy!

  2. Der Name des Windes Die Königsmörderchronik

    The Name of the Wind (The Kingkiller Chronicle)

    Wer in die Welt vom Musiker, Magier und Schwertkämpfer Kvothe eintaucht, taucht nur ungern wieder auf. Patrick Rothfuss' Erstlingswerk entführt uns in eine verzaubernde Welt, die zwar aus bekannten Fantasy Bausteinen beteht und doch einzigartig ist. Rothfuss' Ideen und insbesondere seine immense sprachliche Begabung machen dieses Buch zu einem echten Hochgenuss. Glücklicherweise steht die Übersetzung dem Original in diesem Fall in nichts nach, so dass man Kvothes musikalische, magische und romantische Abenteuer getrost auf Deutsch verfolgen kann.

    Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Kvothe ein typischer Entwicklungsroman: ein Junge verliert seine Eltern, muss sich als Bettler und Straßenkind durchschlagen, schafft es aber letztendlich durch eine Mischung aus Talent, Scharfsinn und etwas Glück, ein Stipendium für eine magische Ausbildung an der Universität zu bekommen. Dazu kommen Pläne, den Mord an seinen Eltern aufzuklären und zu rächen. Das erinnert an einen anderen bekannten Zauberlehrling aus England, ist aber doch völlig anders. Kvothe berichtet als Erwachsener in einer Rahmenhandlung über sein jüngeres Ich und dessen viele emotionale Höhen und Tiefen. Die autobiografische Ich-Perspektive ist für Fans epischer Fantasy zwar ungewohnt, gewinnt aber schnell an Fahrt und führt dazu, dass man als Leser ganz nah dran am Geschehen ist. Umso mehr, weil Rothfuss es schafft, Kvothe gleichzeitig hochintelligent und irrational handeln zu lassen und ihn damit extrem menschlich macht.

    Insgesamt scheint die noch unfertige Serie mehr auf eine Tragödie als eine Coming-of-Age-Story mit glücklichem Ende ausgelegt zu sein. Es gibt immer wieder Hinweise, dass der erwachsene Kvothe in seiner Vergangenheit unverzeihbare Entscheidungen getroffen hat, deretwegen er inzwischen nicht mehr als größter Magier seiner Zeit auftritt, sondern unter falschem Namen eine Kneipe in einem abgelegenen Dorf betreibt. Und natürlich ist da noch die ewig bitter-süße und zaghaft romantische Beziehung zwischen Kvothe und der enigmatischen Denna, die man zusammen mit Kvothe durchleidet. Zu diesen Zutaten kommt eine mit viel Liebe und Detailreichtum realisierte Welt, die gespickt ist mit interessanten Orten und Kulturen. Dazu kommen auf der magischen Seite ein Feenreich und eine akribisch entworfene magische Wissenschaft.

    Was macht Der Name des Windes aber nun so besonders? Als Fantasy-Vielleser kann ich nur sagen, dass ich seit langem kein Buch (und vor allem kein Debut eines neuen Autors) mehr gelesen habe, dass mich so in seinen Bann gezogen hat. Kvothes Biografie geht von der Seite direkt ins Herz und man fiebert mit von Kapitel zu Kapitel. Dazu kommt Rothfuss’ Sprachbegabung, mit der er seine originellen Ideen präzise zu einem perfekten Ganzen verwebt.

    Mein Fazit: Der Name des Windes ist eine Geschichte, die man nicht verpassen sollte. Die Mischung aus viel Liebe, Trauer, Hoffnung, Erfolgen und Fehlschägen zieht den Leser ab der ersten Seite in die Welt von Temerant und lässt nicht mehr los. Absolut hochwertige Fantasy-Kost!

  3. Die Herren von Winterfell Das Lied von Eis und Feuer

    A Game of Thrones (A Song of Ice and Fire)

    Seit Tolkien scheint das R.R. im Namen ein Prädikat für auserlesene Fantasy Literatur zu sein. Martins Lied von Eis und Feuer hat dem Genre erwachsener Fantasy neues Leben eingehaucht wie keine andere Serie. Millionen von Fans verfolgen gebannt, welchen Hauptcharakter Martin als nächstes umbringt, und hassen ihn dafür fast genauso sehr, wie für seine notorisch langsamen Veröffentlichungsintervalle. Wo bleibt Buch 11?!

    George R.R. Martins Epos Das Lied von Eis und Feuer bzw. im Original A Game of Thrones, wie es auch bei uns immer öfter dank der gleichnamigen TV-Serie genannt wird, ist seit dem Erscheinen des ersten Buches 2010 der Maßstab was aktuelle Fantasy-Literatur angeht. Genaugenommen stand es auch in dieser Liste lange auf Platz 1, inzwischen haben aber meiner Meinung nach die beiden Chroniken knapp die Nase vorn.

    Westeros, die Welt von Eis und Feuer, ist eine mittelalterliche, oft schonungslos brutale Umgebung, in der Martins Protagonisten in ein gigantisches, mehrere Kontinente umspannendes Netz von tödlichen Intrigen verwickelt sind. Politische Dramen und kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den unterschiedlichen Machtblöcken verdecken manchmal den Blick auf die ominöse Bedrohung durch Die Anderen, mystische Kreaturen die eigentlich als ausgerottet gelten, aber gerüchteweise in der Wildnis jenseits der Mauer zu neuer Stärke heranwachsen. Hoffentlich sind wenigstens die Drachen rechtzeitig zur Stelle, wenn die Armee der Toten droht, die Nachtwache zu überrennen.

    Was Martins Bücher auszeichnet, sind seine Charaktere. Es gibt eine große Menge an Haupt- und Nebenrollen, die weder ausschließlich Gut noch Böse sind, sondern vielschichtig und konfliktbehaftet. Sie handeln nach nachvollziehbaren Überlegungen, gehen unschöne Kompromisse ein, geraten auf moralische Abwege und praktizieren “Realpolitik”. Damit nicht genug: Sie können auch jederzeit sterben. Martin ist der Serienkiller unter den Fantasy-Autoren, der gerne die beliebtesten Figuren in tödliche Hinterhalte geraten lässt. Das Lied von Eis und Feuer ist daher gerade bei den Lesern beliebt, die auch mal eine Pause von den simplen Helden brauchen, die jede noch so aussichtslose Situation mit neuen, plötzlich verfügbaren und übermächtigen Fähigkeiten bewältigen. Nicht so in Westeros: aussichtslose Situationen enden … aussichtslos. Trotz dieser Verluste unter seinen Hauptfiguren schafft Martin es, die Handlung mit jedem Buch weiter zu verdichten und spannend zu halten. Ja, es ist zeitweise anstrengend, sich im zehnten Buch noch auf neue Personen einstellen zu müssen und ja, die letzten Bücher sind im Vergleich nicht so stark wie die ersten der Serie. Trotzdem glaube ich, dass die nächsten Bände wieder echte Kracher werden. Und bis dahin kann man sich die Zeit hervorragend mit der TV-Serie vertreiben!

    Mein Fazit: Solltest du diese Bücher wirklich noch nicht gelesen haben, dann lass alles stehen und liegen und fang endlich an! Das gleiche gilt für deine Freunde: tu ihnen den Gefallen und schick sie nach Westeros. Ein schneller Profitipp bevor ihr loslegt: Wahrscheinlich lohnt es sich, Termine für morgen abzusagen, denn schlafen werdet ihr heute Nacht nicht mehr. Dafür ist das Das Lied von Eis und Feuer einfach zu gute Fantasy.

  4. Das Lied der Dunkelheit Demon-Zyklus

    The Warded Man (The Demon Cycle)
  5. Das Lied des Blutes Rabenschatten

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    Bisher erschienen (2 Bücher):

    1. Buchcover von Das Lied des Blutes

      Das Lied des Blutes

    2. Buchcover von Der Herr des Turmes

      Der Herr des Turmes

  6. Die Gärten des Mondes Das Spiel der Götter

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  7. Sturmnacht Die dunklen Fälle des Harry Dresden

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  8. Der Weg in die Schatten Die Schattentrilogie

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  9. Kriegsklingen Die Klingen-Romane

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  10. Die Gefährten Der Herr der Ringe

    The Fellowship of the Ring ()